Gefahren beim Foilsurfen

Ein Foil ist eine scharfkantige Konstruktion und kann in Bewegung für gefährliche Situationen sorgen

Eine unbeabsichtigte Begegnung mit einer Finne dürfte schon jeder Windsurfer erlebt haben. Die scharfen Kanten der kleinen Spurhalter hinterlassen beim ungewollte Kontakt schnell Spuren in Haut und Neopren. Bei einem Crash durchschneiden sie Boardkanten und können nicht unerhebliche Verletzungen verursachen.

Übertragen auf einen Foil lässt dieses Wissen erahnen, wozu das gewaltige Säbelwerk unter Wasser fähig ist. Nicht umsonst rät jeder erfahrene Foiler "Pass beim Wasserstart auf deine Beine auf!". Und trotzdem wird es passieren, denn die Wings sind genau dann im Weg, wenn man bei Schwimmbewegungen nicht damit rechnet. Es wird passieren - definitiv!

Foils haben viele scharfe Kanten

Dieses Säbelwerk befindet sich bei der Fahrt unter Wasser

Was im Ruhezustand noch harmlos ist, wird in Bewegung zu einer noch größeren Gefahr. Deshalb die eindringliche Warnung: Haltet Abstand zu allem, was sich sonst noch auf, im und unter Wasser bewegt. Für andere Surfer, Schwimmer und Taucher stellt eine zu dichte Vorbeifahrt und ein stürzender Foilsurfer eine große Gefahr dar. Schaut auf Foil-Regatten, wo es an den Bojen zwangsläufig eng zugeht. Hier tragen die Fahrer zum Teil Helme.

Foil in voller Fahrt

Ein Foil in Bewegung ist besonders für andere Wassersportler gefährlich

Auch an Land ragt der Foil beim Tragen weit unter dem Board hervor. Deshalb gilt auch dort: Vorsicht & Rücksicht. Lieber kurz warten, als andere zu gefährden... auf dem Wasser wird man später eh ganz vorne sein.

Auf dem Wasser lauert - besonders für Einsteiger - die Gefahr von Schleuderstürzen. Spin-outs des Foils werden sich anfangs kaum vermeiden lassen. Stellt euch darauf ein und schützt euer Windsurfboard eventuell mit Protektoren, die den Einschlag des Mastes auf die Nose abdämpfen (z.B. Surfbent, etc.).

Spin-out beim Foilsurfen

Wenn die Boardnase nach einem Spin-out abtaucht, droht der Schleudersturz

Auch Untiefen und flache Uferbereiche stellen eine Herausforderung dar. Die Gegebenheiten am Spot vor dem ersten Ride checken und auf dem Wasser Grundkontakt vermeiden. Das Material wird es euch danken.

Wasserstart

Vorsicht beim Wasserstart, bei Schwimmbewegungen stößt man unter Wasser mit den Füßen schnell gegen die Wings


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